Radwetter — beste Zeit zum Radfahren
PlanBar berechnet pro Stadt das beste Zeitfenster fürs Rad — Wind ist dabei der wichtigste Faktor. Werbefrei und auf Basis des Deutschen Wetterdienstes.
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Was ist gutes Radwetter?
Angenehmes Radwetter liegt bei 12–22 °C und vor allem bei wenig Wind: Schon ab 25 km/h Gegenwind kostet jede Fahrt spürbar Tempo. Plane Touren so, dass du den Wind auf dem Rückweg im Rücken hast, und nutze den Regenradar für die nächste trockene Lücke. Auch praktisch:Laufwetter und derBekleidungs-Rechner.
Touren mit Wind und Regen planen
Achte neben der Windgeschwindigkeit auf die Richtung. Für eine Rundtour ist es meist angenehmer, den Gegenwind in den ersten Abschnitt zu legen und mit Rückenwind zurückzufahren. Böen sind besonders auf offenen Flächen, Brücken und bei Seitenwind relevant. Prüfe deshalb den Stundenverlauf und nicht nur einen einzelnen Mittelwert.
Bei Regen zählen Sicht, Bremsweg und Fahrbahnzustand ebenso wie die Niederschlagsmenge. Plane eine kürzere Alternative und ausreichend Zeitreserve ein. Bei Gewitter, Sturm, Glätte oder amtlichen Warnungen sollte die Tour verschoben werden. Die Stadtseite zeigt dir die lokale Entwicklung; der Bekleidungs-Rechner ergänzt eine allgemeine Orientierung für Schichten und Wetterschutz.
Die ganze Strecke im Blick behalten
Für eine Radtour reicht die Vorhersage am Startort nicht immer aus. Prüfe bei längeren Strecken auch Wendepunkt und Ziel sowie die Bedingungen zum geplanten Rückkehrzeitpunkt. Höhenlage, offene Felder und dicht bebaute Abschnitte können Wind, Temperatur und Niederschlag unterschiedlich spürbar machen. Plane eine Abkürzung oder eine Bahnverbindung als Rückfallebene ein, wenn sich das Wetter schneller verschlechtert als erwartet.
Kontrolliere vor der Abfahrt Licht, Bremsen und Reifen und nimm bei wechselhaftem Wetter eine gut sichtbare Außenschicht mit. Nasse Fahrbahn, Laub und Markierungen verlängern den Bremsweg; Seitenwind verlangt auf Brücken und freien Flächen zusätzliche Reserve. Ein günstiges Komfortfenster ist keine Sicherheitsfreigabe. Bei Gewitter, Sturm, Glätte oder amtlichen Warnungen sollte die geplante Route angepasst oder auf einen anderen Zeitpunkt verschoben werden.
Vergleiche bei Hin- und Rückfahrt auch die erwartete Windrichtung. Dreht der Wind im Tagesverlauf, kann aus der geplanten Unterstützung auf dem Heimweg erneut Gegenwind werden. Reserviere deshalb Zeit und Energie und lege bei Gruppenfahrten vorher Treffpunkte sowie eine kürzere Variante fest. Für Pendelstrecken hilft eine trockene Wechselkleidung am Ziel, damit ein kurzer Schauer nicht den restlichen Tag bestimmt.

